Schweizer Super Match

Das hier beschriebene Steinschlossgewehr Schweizer Super Match in Kaliber.50 vom Büchsenmacher Helmut Mohr aus Mayen  besitzt einen Lauf Kal. 50 mit Patentschwanzschraube und Nockbrennkammer, welcher aushakbar ist und mit 2 Querkeilen gehalten wird. Das Schloss ist ein Siler-Deluxe Kompetitions Schloss. Die mitgelieferte Handstütze macht es zu einem erstklassigen Wettkampfgewehr. Alle Stahlteile sind wie bei allen Mohrwaffen mit einem speziellen Härteverfahren behandelt (nitriert) und veredelt, was die Teile rostfrei und verschleißfester macht.

 

 

Steinschlossgewehr Crause – von Helmut Mohr

Das hier beschriebene Steinschlossgewehr in Kaliber.50 ist eine Re-Kreation vom Büchsenmacher Helmut Mohr aus Mayen  und wurde nach einem Originalgewehr von Carl Philip Crause aus Herzberg im Harz angefertigt. Crause führte seine Gewehrfabrik ab 1816 in Herzberg.

Von diesem Modell existieren bisher nur 2 Gewehre – das hier vorliegende trägt die Nummer 02 und war das erste seiner Art. Die Nummer 01 wurde nach diesem gebaut und ist im Besitz des Büchsenmachers Mohr.

Der Lauf hat einen 70Zoll Drall mit Patentschlossschraube und Nockbrennkammer, ist aushakbar und wird mit 3 Haltekeilen gehalten. Das Schloss ist ein spätes engl. Ketlandschloss. Die Klappkimme ist abbaubar. Mit dem mitgelieferten Diopter kann auch die 100 Meter Disziplin absolviert werden. Alle Stahlteile sind wie bei allen Mohrwaffen mit einem speziellen Härteverfahren behandelt (nitriert) und veredelt, was die Teile rostfrei und verschleißfester macht. Als Geschoss wird ein Kugel Hensel-Kal. 496 verwendet in Verbindung mit einem Heinzmann-Pflaster 0,36mm und 65 Grain CH2.

 

 

Das Mauser Gewehr 1757

Das Mauser Gewehr 1857 in Kaliber .54 wurde im Original als „Württembergisches Vereinsgewehr 1857" sowohl in der Oberndorfer Gewehrfabrik wie auch in Suhl bei Schilling angefertigt. Es wurde damals von den Ländern Württemberg und Baden eingeführt. Die Reproduktion kommt von Pedersoli/ Italien. Mittlerweile existieren zwei Ausführungen auf dem Markt. (unterscheiden sich durch eine geänderte Visierung - gegenüber der ersten Auflage ist die Visierung um 90 mm nach vorne gerutscht). Es ist mit einem auf einen quadratischen Sockel sitzenden in der Höhe und Seite verstellbaren Visier ausgerüstet (Breithaupt'sche Quadranten-Visier). Das Visier läst sich stufenlos wie beim Original in der Höhe verstellen. Die Seitenverstellung ist mit einer Schraube fixierbar. Nur Die Höheneinstellung ist etwas schwieriger. Waren die Kerben der Skala beim Original gegossen – sind sie heute nur graviert (zum „Einrasten“ ungeeignet) und wie beim Original mit einer Schraube fixiert. Es ist ratsam die exakte Höhe während des Schießens auf korrekten Sitz zu kontrollieren. z. B. mit einem Unterlegklotz der sich unter das Visierblatt schieben läst oder einer anderen Lösung.

Das von Pedersoli mit gelieferte Piston ist unbrauchbar  und muss ersetzt werden.
Die Visierung und Korn sollten angepasst werden (Kornbreite und der Visiereinschnitt sollte dem Sehvermögen  angepasst werden).
Noch einige andere Tuning - Maßnahmen bringen die Mauser in einen für sportliche Zwecke brauchbaren Zustand.

 

Technische Details

Modell: Mauser

Kaliber: .547 (13,9 mm)

Drall: 1400 mm 1:55

Feld-Zugmaß: 13,87 -14,245 mm

Lauflänge: 1000 mm – 39 3/8 Zoll

Gesamtlänge: 1390 mm – 54 ¾ Zoll

Gewicht: ca. 4,6kg

 

Muskete Modell 1777 Revolutionnaire Kal .69 von Pedersoli

Technische Details

Modell: Modell 1777 Revolutionnaire

Kaliber: .69  (17,5mm)

Lauflänge: 1140 mm – 44  7/8 Zoll

Gesamtlänge: 1515 mm – 59  5/8 Zoll

Geschoss: .675 Rund

Gewicht: ca. 4,6kg

 

Die während der französischen Revolution eingeführte Infanteriewaffe war das Ergebnis von Veränderungen an vielen Musketen die seit 1765 in Frankreich hergestellt wurden. Alle Eisenteile waren untereinander austauschbar (Lehrenhaltige Fertigung) die Pfanne war aus Messing. Sie wurde von 1777 -1820 gebaut.

 

   

Waffengesetz

Allg.VVS zum WG (WaffVwV) vom 5. März 2012

 

   

Waffenrecht

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